WPS-Standpunkt 3

Standpunkt Nr. 3:
Entwicklung, Produktion und Einsatz von Kampfdrohnen lösen ein weltweites Wettrüsten aus.

Bündnis 90/Die Grünen
Ja, es besteht die Gefahr eines folgenschweren Rüstungswettlaufs und zunehmender Proliferation in dieser Waffengattung. Deshalb brauchen wir Rüstungskontrollabkommen.

CDU/CSU
CDU und CSU sprechen sich für eine international verbindliche Regelung über die Einsatzgrenzen dieser Waffengattung aus, um unkontrollierte Rüstungswettläufe zu verhindern.

Die Linke
Der Besitz von Kampfdrohnen motiviert auch andere, Drohnensysteme zu erwerben, es droht ein Wettrüsten. Eine solche Rüstungsspirale kann zur Automatisierung einer militärischen Eskalation führen.

DKP
Ein Verbot und die internationale Ächtung der Produktion und des Einsatzes von Kampfdrohnen ist dringend geboten. Die DKP unterstützt auch die in den anderen Punkten zur Diskussion gestellten Forderungen der Anti-Drohnen-Kampagne.

FDP
Bewaffnete Drohnen sind nur ein Aspekt der vielfältigen Nutzungsmöglichkeit unbemannter Technologie. Wir gehen nicht davon aus, dass diese Technologie ein Wettrüsten auslöst.

Piratenpartei
Ja, es ist zu erwarten, dass wie in der Vergangenheit innerhalb kürzester Zeit die Entwicklung von gleichartigen Waffensystemen und Systemen zur Abwehr von Kampfdrohnen voranschreitet.

SPD
Mehr als 80 Staaten besitzen bereits Drohnen – auch Kampfdrohnen. Dass die Gefahr eines neuen Rüstungswettlaufs besteht, ist zu befürchten. Es bedarf dringend neuer rüstungskontrollpolitischer Initiativen.

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